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Johannes Rhetius. Foto: © Stadt Köln, Rheinisches Bildarchiv, Nina Siefke, rba_d054101.

Porträtsammlung

Die ehemaligen Kölner Jesuiten besaßen eine große Sammlung von Gemälden, über deren Umfang, Inhalt und Anbringung wir heute allerdings nicht mehr viel wissen. Ein Teil der Sammlung entfällt auf Porträts, die die Wände des ehemaligen Gymnasium Tricoronatum und des Kollegs schmückten. Diese Porträts haben in großen Teilen gemeinsam, dass sie mit einem schwarzen oben geschweiften Rahmen versehen sind. Teilweise findet sich darauf ein goldener Namensschriftzug, der Auskunft über die abgebildete Person gibt, wie auf den Gemälden der Jesuiten Jakob Masen oder Christoph Brouwer zu sehen ist. Besondere Berücksichtigung fanden Bilder von bedeutenden Persönlichkeiten der Jesuiten, sodass ein Porträt des Ordensgründers Ignatius von Loyola in der Sammlung natürlich nicht fehlen durfte. Auch für den Orden in Köln wichtige Personen wurden in die Porträtsammlung aufgenommen: Dazu zählen Johannes Rethius, der erste Rektor des Gymnasium Tricoronatum, sowie Petrus Canisius und Hermann Joseph Hartzheim.

Die Geschichte der Porträtsammlung ist durch viele historische Umbrüche und Zusammenlegungen aber auch durch Verluste und Beschädigungen geprägt. Insgesamt können wir nach aktuellem Wissensstand 21 physisch (entweder im Original oder in Kopie) erhaltene und zwei immerhin digital überlieferte Porträts dem kulturellen Erbe der ehemaligen Kölner Jesuiten zuordnen. Sie sind nun an dieser Stelle erstmals digital zusammengeführt.

Mehr lesen: Bücher, Bilder, Lehrobjekte: Die Sammlungen der ehemaligen Kölner Jesuiten

Text: Vanessa Skowronek, Henrike Stein, Universität zu Köln 

 


 
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