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  • Reproduction-no.: rba_cch005473_kont_detail
    Image credits: Rheinisches Bildarchiv Köln
    Chargesheimer, Harald Banter Ensemble, WDR-Funkhaus, 1950er Jahre, Rheinisches Bildarchiv, Köln, Inv.-Nr. CCH 5473/7

Additional analogue pictures

  1. Photo no.: RBA CCH 5473/7          


These negatives/slides are analogous. They can be viewed in the Rheinische Bildarchiv. Please direct your inquiry to the office of the Rheinische Bildarchiv: rba@rbakoeln.de.


Harald Banter Ensemble, WDR-Funkhaus, 1950er Jahre
 1951/1960

Köln, Rheinisches Bildarchiv, Inv.-Nr. CCH 5473/7, Überweisung 05.2003
Negativ
Silbergelatine
6x6 cm

Literature

Chargesheimer fotografiert Jazz, Köln 2022, Abb. Seite 157

 
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Evelyn Bertram-Neunzig, Chargesheimer fotografiert Jazz. Köln 1950-1970

edited by Rheinisches Bildarchiv Köln

Begleitband zur Ausstellung im Rheinischen Bildarchiv vom 20. Mai 2022 bis zum 4. September 2022

Köln 2022

Further information

• Faktischer Entstehungsort: Köln

     

Permalink: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/40058095
Dok-Nr.: obj 40058095

Zum Chargesheimer-Nachlass im Rheinischen Bildarchiv

1978 erwarb die Stadt Köln den fotografischen Nachlass des Kölner Berufsfotografen Chargesheimer (Karl Heinz-Hargesheimer, 1924 Köln – 1971 Köln) von dessen Erben.
Während der umfangreiche Bestand an Positivabzügen in die fotografische Sammlung des Museum Ludwig gelangte (erkennbar an der Inventarnummer ML/F – 1011) wurde das Negativarchiv Chargesheimers im Jahr 2003 zur fachgerechten Aufbewahrung an das Rheinische Bildarchiv übergeben. Es handelt sich um einen Bestand von 3.900 SW-Filmen mit ca. 40.000 Aufnahmen sowie 1.000 Colordias und Colornegative.

Die Mittelformat-Negative (6 x 6 cm und 6 x 9 cm) hatte Chargesheimer in Fototaschen abgelegt. Diese wurden im Rheinischen Bildarchiv nach seinen Buchveröffentlichungen (siehe unten) und Projekten (Photokina, DGPh; Katholikentag 1953, Kölner Karneval, Kölner Kaufhof, Kölner Zoo, Persönlichkeiten, Firmen, Jazz etc.) geordnet, mit fortlaufenden Bildnummern (CCH 000/00) versehen und inventarisiert. Bisher sind ca. 15.334 Negative auf diese Weise verzeichnet und den Fotobüchern bzw. Projekten zugeordnet. Die Titel der einzelnen Negative sind aus Chargesheimers Büchern/Projekten und den abgelichteten Motiven zusammengesetzt.
Chargesheimer fotografierte die meisten seiner Motive mehrmals mit geringen Abweichungen. Er versah, wenn überhaupt, nur das für seine Buchpublikationen ausgewählte, fast immer beschnittene, in Helligkeit und Kontrast veränderte Foto mit einem Bildtitel. Der Hinweis auf die Publikation des jeweiligen Negativs ist in die recherchierbare Bildinformation eingebunden.

Die umfassende Digitalisierung des Chargesheimer-Nachlasses steht noch aus. Deshalb sind in der Datenbank nur wenige Bilddateien und noch überwiegend Platzhalter für die analogen Bilder zu finden. Der Chargesheimer-Nachlass kann auf Anfrage und nach Terminabsprache im Rheinischen Bildarchiv (rba@rbakoeln.de) eingesehen werden.

 

Chargesheimers Fotobücher

  1. Cologne intime. Komposition und Text: Hans-Schmitt Rost, Fotos: Chargesheimer, Köln 1957, 176 Abb.
  2. Unter Krahnenbäumen. Bilder aus einer Straße, Text: Heinrich Böll, Idee und Gestaltung: Chargesheimer, Köln 1958, 78 Abb. (Bilder zu diesem Projekt)
  3. Im Ruhrgebiet. Text: Heinrich Böll, Fotos: Chargesheimer, Köln/Berlin 1958, 122 Abb. (Bilder zu diesem Projekt)
  4. Berlin. Bilder aus einer großen Stadt, Text: Hans Scholz, Fotos und Gestaltung des Bildteils: Chargesheimer, Köln 1959; 184 Abb. (Bilder zu diesem Projekt)
  5. Romanik am Rhein. Text: Hans Peter Hilger, Fotos und Gestaltung des Bildteils: Chargesheimer, Köln 1959, 95 Abb.
  6. Menschen am Rhein. Text: Heinrich Böll, Fotos, Idee und Bildgestaltung: Chargesheimer, Köln 1960, 98 Abb. (Bilder zu diesem Projekt)
  7. Zwischenbilanz. Texte: Karl Pawek, Georg Ramseger, Franz Roh, Rudolf Sommer, Konzept und Fotos: Chargesheimer, Köln 1961, 90 Abb.
  8. Armstrong & Fitzgerald. Mappe mit 16 Fotolithographien. Köln, Dumont 1961 (Bilder zu diesem Projekt)
  9. Köln farbig photographiert. Köln: Verkehrsamt, mit Peter Cornelius und Horst Bauman, 1965
  10. Theater Theater. Text: Martin Walser, Fotos: Chargesheimer, Hannover 1967, 188 Abb. (Bilder zu diesem Projekt)
  11. Hannover. Text: Georg Ramseger, Fotos: Chargesheimer, Hannover 1970, 94 Abb.
  12. Köln 50 Uhr 30. Text und Fotos: Chargesheimer, Köln 1970, 64 Abb.

 

Ausstellungen über Chargesheimer (Auswahl)

Rheinisches Bildarchiv: Chargesheimer fotografiert Jazz 1950-1970. 21. Mai bis 4. September 2022

Ruhrmuseum Essen: Chargesheimer. Die Entdeckung des Ruhrgebiets. 26. Mai 2014 bis 17. Februar 2015

Galerie Julian Sander: Chargesheimer. 16. April bis 3. Juli 2015

Museum Ludwig Köln: Chargesheimer. Ein Bohémien aus Köln, 29. September 2007 bis 6. Januar 2008

 

Literaturhinweise

  • Große Photographen unseres Jahrhunderts, hg. v. L. Fritz Gruber, Düsseldorf 1963.
  • Chargesheimer. Photografien 1949-1970, hg. v. Reinhold Mißelbeck, Museum Ludwig, Köln 1983.
  • Schöne Ruinen, hg. v. Reinold Mißelbeck, Texte: Anke Solbrig, Günther Weiß-Margis, Anneliese Weiß-Margis, Fotos: Chargesheimer, Museum Ludwig 1994.
  • Köln 1970/1995. 25 Jahre Stadtarchitektur, hg. v. Reinold Mißelbbeck und Wolfgang Vollmer, Fotografien von Chargesheimer und Wolfgang Vollmer, Text: L. Fritz Gruber, Reinhold Mißelbeck, Werner Strodthoff, Köln 1996.
  • Anke Solbrig: Chargesheimers experimentelle Photographien im Kontext seines Gesamtwerkes. Magisterarbeit, Kunsthistorisches Institut Universität Köln, Februar 1996.
  • Neu-Kock, Bestände von Fotografen im RBA. Chargesheimer (Karl Heinz Hargesheimer. Köln 1924-1971 Köln), in: Die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln. Die Geschichte der Bibliothek und des Fotoarchivs, hg. v. Elke Purpus (=Schriftenreihe der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln, Bd. 2), S. 104-106.
  • Bohemien aus Köln. Chargesheimer 1924-1971, hg. v. Bodo von Dewitz, Museum Ludwig, Köln 2007 (mit weiterführender Literatur)

 

Rundfunk- und Fernsehbeiträge sowie Lectures zu Chargesheimer

Deutschlandfunk: Kalenderblatt 31.12.1971 starb der legendäre Fotograf. Der rätselhaft Tod des Chargesheimer, von Beatrix Novy, 31.12.2021
Unter dem Pseudonym Chargesheimer wurde der 1924 geborene Fotograf Carl-Heinz Hargesheimer zur Legende in der Kunstszene des Nachkrieg-Kölns. Nach seinem rätselhaften Tod mutmaßlich am 31. Dezember 1971 hinterließ er ein einmaliges, künstlerisches Zeugnis der 50er- und 60er-Jahre.

Eusebius Wirdeier: Chargesheimer Lecture #2 (03.04.2020)

Renate Gruber erinnert sich: #03 Chargesheimer (Museum Ludwig Köln, 7. Juli 2016)

WDR5: Zeitzeichen „19.05.1924 – Geburtstag des Fotografen Chargesheimer“
Sendung vom 19.05.2014, 14:49 Min.

Bodo von Dewitz: Chargesheimer 5:30 (Museum Ludwig Köln, 07.02.2008)
(es ist nur eine Vorschau kostenfrei zugänglich)

 

Chargesheimer-Rezeption und -Wahrnehmung in Köln und darüber hinaus

Chargesheimer-Stipendium für Medienkunst

„Pixelprojekt_Ruhrgebiet“
Im Juni 2016 wurde Chargesheimer posthum in die digitales Sammlung „Pixelprojekt_Ruhrgebiet“ aufgenommen. Diese Auswahl steht auch in „Kulturelles Erbe Köln“ digitalisiert zur Verfügung. Von der Jury wurden 70 digitalisierte und im Stil von Chargesheimer digital nachbearbeitete Negative sowie 24 digitalisierte Großdiapositive von Vintage Prints im Museum Ludwig ausgewählt.

Chargesheimer-Gesellschaft
https://www.rundschau-online.de/region/koeln/koelndamals/koelner–spurensuche–fotograf-chargesheimer—gegen-den-strich-23937296?cb=1654457769436&

Chargesheimer-Bar am Chargesheimer-Platz in Köln

Blog des Chargesheimer-Projekts
Auf der Suche nach der Zukunft der Straße entwickeln sich im Chargesheimer Projekt Ausstellungen und Kunst-Aktionen aber auch gesellschaftliches Engagement oder Recherchen zur Stadtentwicklung.

BAP – Unger Krahnebäume Live-Aufnahme in der Ratiopharm Arena, Neu-Ulm, 09.06.2016 (Original von 2004)

Rään un Sonnesching un Harel, Eijelstein un Wiggejass.
Lang nit mieh heher jefahre, och nit wirklich jet verpass.
Sonnebank un Dönerbuude, Ahn un Verkauf, Jlitzerkroom,
eimohl mieh erinnjeroode, en die Schattesick vum Dom.

Hä stund »Unger Krahnebäume« un hätt die Strooß eraffjeluhrt
un fing widder ahn zo dräume, wat dann jedesmohl jet duhrt.
All die Chargesheimer Fotos woote eimohl mieh zom Film,
lapidar, doch nie belanglos, lautlos, doch nie wirklich still.

Jrööne Well op dä Nord-Südfahrt, jrundlos weed nit amputiert
un dä Rest fällt unger »Schicksal«, dat sich noh un noh verliert.
Nix erinnert mieh ahn Kirmes, Prozessione, Karneval,
Klüttewaare, Jipsmadonnas, Juno-Rund un Damenwahl.

Un als Nachspann leef dä Text aff, dä’e fass usswendisch kann,
vun anarchische Jesetze un Symbol ‚op ruudem Samp,
vun dämm Saft, dä mer nit opfert, dä zo kostbar ess für Kreesch,
Troubadoure`n Mandoline, Bloome’m Hoor un ruudem Leesch.

(c) BAP

 

Evelyn Bertram-Neunzig & Johanna Gummlich

 
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